Beaches and Rainforest

Auch heute benötigen wir keinen Wecker, werden jedoch nicht von selbst wach.

Kennt ihr das Gefühl wenn du intensiv angestarrt wirst und du davon aufwachst? Tja, dank diesem Gesellen geht es uns heute früh genau so:

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Balkon und Blick aufs Meer sind ja gut und schön, aber nirgends in der der Hotel Beschreibung stand was von integriertem Weckdienst.

Aber nun sind wir  wach, da kann man sich auch fertig machen. Also ab unter die Dusche, der Tag ruft. Um kurz nach sieben sind wir fertig und machen uns, aus den gestrigen Fehlern lernend, auf ins Rivers Edge Restaurant zum frühstücken.

Dort angekommen stehen wir allerdings vor verschlossenen Türen. In La Push frühstückt man erst ab 08.00 Uhr. Da es erst 07.30 Uhr ist haben wir die Wahl zu warten oder weiter zu fahren.

Wir entschließen uns zu warten und verbringen die Zeit damit bei knapp 10 Grad Celsius, am nahe gelegenen First Beach (okay das ist der Hotelstrand) ein paar Bilder zu machen.

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Da auch der Tank noch gefüllt werden möchte und auf dem Restaurantparkplatz, welcher zeitgleich der Hafenparkplatz ist, auch eine Zapfsäule steht bekommt auch das Auto direkt frühstück. Die Zapfsäule entspricht fast auch den europäischen Anforderungen. Nichts desto trotz, Kreditkartenzahlung kein Problem

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Danach muss noch gut zehn Minuten gewartet werden, dann ist es aber endlich 08.00 Uhr und wir können im Restaurant Plätze an der großen Glasfront beziehen.

Und nach  dem wir bestellt haben und auf French Toast und Pancakes warten, können wir diese Mutter mit ihren Jungs beobachten

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Nach dem wirklich fantastischen Frühstück fahren wir los in Richtung der heutigen Tagesziele Hole in the Wall und Hoh Rain Forrest.

Vorher kommen wir aber am Parkplatz zum Second Beach vorbei. Da dieser eine freie Lücke aufweist, steuern wir diese direkt an. Aufgrund der Shi Shi Erfahrung gehen wir jedoch erstmal zum Trail Head um rauszufinden, wie lange der Trail angeblich ist. Der Trail wird mit 0,7 Meilen angegeben und wir entschließen das wir das, auch weil es noch früh am Tag ist, einfach riskieren.

Der Weg an sich ist super schön gemacht und die Natur wie schon die ganzen restlichen Tage, mehr als beeindruckend

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Und nach gar nicht langer Zeit kann man das Meer durch die Bäume sehen

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Kurz darauf erreicht man auch die Baum Grenzen….also die Grenze gezogen durchliegende Bäume zwischen Wald und Meer

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Einen Weg dadurch sucht man vergeblich, hier heißt es klettern. Das ist total witzig und wenn es auch an einige stellen etwas rutschig ist, durch den Sand der auf den Baumstämmen liegt schaffen wir die Hürde ohne Verletzungen

Wir laufen ein wenig am Stand entlang und dieser ist definitiv schöner als Shi Shi wenn auch mit weniger Shi Shi

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Dennoch machen wir uns nach einiger Zeit auf den Weg zurück ans Auto um die weiteren Tagesziele noch anzufahren. Dabei stoßen wir auf dieses wirklich widerliche Exemplar einer Nacktschnecke

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Sieht doch ein bissel aus wie ein Alien, oder?

Am Rialto Beach angekommen lesen wir, dass man bis zum Hole in the Wall 1,5 Meilen One Way am Strand entlanglaufen muss. Bei immer noch etwas unter 10 Grad und Niesel Regen nicht wirklich die schönste Beschäftigung. Wir laufen also nur ein wenig in Richtung Hole in the Wall und machen Bilder vom beeindruckenden Pazifik

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Habt ihr euch eigentlich schon immer einmal gefragt, was die perfekte Ausrüstung für einen Strandspaziergang ist?

Ihr denkt Flip-Flops, Handtuch und eventuell noch ein Buch???

In welcher Welt lebt ihr denn bitte?!?!? Hier einmal die absolute Grundausrüstung für einen Strandspaziergang:

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No Joke, die Leute hier haben das alle dabei, wenn Sie zum Strand gehen. Okay, die übernachten dann dort um das Leben in den Tide Pools ganz genau zu beobachten. Könnt Ihr euch die Blicke der Leute vorstellen, wenn wir lediglich jeder mit einer Flasche Wasser in der Hand und mit Turnschuhen an Ihnen vorbeilaufen???

Nach einer guten halben Stunde gehen wir zurück ans Auto und machen uns auf den Weg zum Hoh Rain Forrest. Der ist ein gutes Stück entfernt und wir brauchen, laut Navi, etwas mehr als eine Stunde. Dabei durchqueren wir Forks. Ja, das ist die Stadt in der Edward Cullen seine Bella Swan kennen und lieben lernt und Sie zu seinem Vampir Gefährtin macht. Das Dorf ist allerdings so unspektakulär langweilig, dass wir absolut kein Foto davon machen.

Ich frage mich, wenn das hier durch den Twillight Hype entstanden ist, wie sah es dann hier davor aus?

Wir halten nur kurz im örtlichen Outfitters um uns mit Wieners, Schinken und HotDog Buns einzudecken.

Danach geht es immer weiter in Richtung Hoh Rain Forrest wo wir dann endlich auf dieses lang ersehnten Schild treffen

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Und zum ersten Mal in diesem Urlaub stehen wir im Stau. Vor dem Eingang in den Park hat sich eine Schlange wartender Autos gebildet. Das ist nur bedingt blöde, denn hier haben wir gerade Empfang mit den Handys und können so ein wenig checken was wir verpasst haben.

Aufgrund des Staus vor dem Eingang war schon logisch, dass es auch am Visitors Center voll sein wird und die Parkplatz Situation wohl nicht einfach wird. Aus diesem Grund steuern wir direkt den Ausweichparkplatz an und finden dort auch direkt eine frei Lücke.

Wir schultern also unseren Rucksack, gefüllt mit Wasser und Sonnencrem (inzwischen ist die Sonne rausgekommen und es hat gute 20 Grad) und machen uns auf den Weg ans Visitor Center.

Es gibt vier Ausgeschilderte Trails. Den Mini-Trail, den Hall of Mosses Trail, den Spruce Trail und den Hoh River Trail.

Aufgrund der Länge entscheiden wir uns gegen den Hoh River Trail (One Way 17,5 Meilen) und steuern die verbleibenden Drei an, die man super miteinander kombinieren kann.

Und wieder treffen wir auf beeindruckende Natur

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Nach knapp zwei Stunden kommen wir wieder am Auto an und nach dem wir was gegessen haben, machen wir uns auf den Rückweg ins Hotel. Wir müssen ja noch, aufgrund des mangelnden Internets, die Blog Beiträge vorschreiben, so dass wir diese dann nur noch hochladen müssen. Falls wir jemals wieder so etwas wie WiFi in einem Hotel haben, das wird sich noch zeigen.

Heute machen wir auch ein Foto vom Begrüßungsschild von La Push

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Bevor wir im Hotel dann die letzten beiden Tage soweit fertig machen.

Um 18.00 Uhr brechen wir auf und gehen ins Rivers Edge Restaurant, in welchem wir auch morgens waren um dort zu Abend zu essen.

Die Spezialität des Hauses: Garlic Fries (dazu einen Burger)

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Und für diejenigen unter uns, die nicht so auf Knoblauch stehen gibt es normale Fritten und einen Burger

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Weil das Wetter einsame Weltklasse ist, gehen wir nochmal an den Strand um diesen bei Sonne abzulichten.

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Danach geht es ab aufs Zimmer, auch dieser Beitrag muss vorgeschrieben sein.

Bleibt dabei – bis morgen.

Alles Liebe, die Küblers 😉

 

 

 

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