Monatsarchive: Mai 2014

Umwerfende Farbenspiele ganz ohne LSD

Heute heißt es Abschied nehmen von Silver-Gate, aber noch nicht Abschied aus dem Yellowstone. Wir ziehen heute für eine Nacht, in eine Cabin in dem Old Faithfull Gebiet um.

IMG_5796Auf dem Weg halten wir noch einmal beim Slough River, wo wir gestern die Bärenerfahrung hatten an.

DSC_0001Einen Bären sehen wir dieses mal nicht. Dafür grasen ein paar Elche auf den Wiesen

DSC_0002Zwei der Gesellen werden vor geschickt um zu erkunden, wer sie denn da beobachtet.

DSC_0010Sie bleiben kurz stehen, halten uns wohl für ungefährlich und entfernen sich wieder. Wir tun es ihnen gleich und machen uns auf den Weg. Schließlich gilt es heute noch einiges zu entdecken. Wir fahren den Feldweg zur Hauptstraße vor, als Alex meint, halt schnell an…schau mal da.
Ich schaue aus dem Beifahrerfenster und sehe wie ein Coyote, oder Wolf, das ist schwer zu sagen, mit einem Murmeltier im Maul sich durch die Büsche entfernt. Leider ist die Kamera nicht schnell genug griff- und einsatzbereit, so daß wir dieses Erlebnis nicht mit euch teilen können.
Auf einmal ist an der Straße ein Auflauf der jeden bisherigen Auflauf wegen Bären noch übertrifft. Da müssen wir natürlich gleich nachsehen was da los ist. Wir laufen zu den Menschen die auf einer Anhöhe stehen und den Berg hinauf starren. Mit bloßem Auge und
auch mit dem Zoom der Kamera ist nichts zu entdecken.
Ein Mann fragt uns ob wir durch sein Scope schauen wollen. Es ist ein Schwarzbär da oben beim Fressen. Das ist jetzt ein Witz denke ich.So ein Aufriss wegen einem Schwarzbären? Ich will nicht unhöflich sein und sage ihm ja klar doch gerne. Ich schaue durch uns sehe, wie ein Schwarzbär auf einem Büffel, Elch, Hirsch oder ähnlichem steht und Stücke raus frisst. Da meint der Mann zu Alex, bis vor kurzem war da auch noch ein Wolf dabei. Aha daher der Auflauf, schade das haben wir dann wohl verpasst.
Wir machen einen Kaffee Stopp bei den Mammoth Hot Springs und treffen nochmal auf ein paar Elche, welche es sich in der Anlage gemütlich gemacht haben
DSC_0015Was fehlt uns auf unsere Bärenliste noch? Genau Bärnjunge…also hier bitte schön. Sind die nicht zu süss? Wer findet die beiden im Baum?
DSC_0022Wir beobachten die beiden ein wenig, als sie auf einmal anfangen vom Baum zu klettern.
DSC_0027DSC_0031DSC_0048DSC_0052DSC_0055DSC_0060DSC_0062DSC_0066DSC_0068Im Schutz der Bäume sitzt die Mutter und nimmt die beiden in Emfpang
DSC_0058Auf dem Weg zu Old Faithfull halten wir bei den verschiedenen Geysiren und Pools und laufen die Trails da ab. Selbstverständlich nicht, ohne das ein oder andere Bild zu machen
IMG_5803DSC_0100IMG_5815DSC_0108DSC_0179DSC_0332IMG_5845Dann geht es zu dem Pool des Yellowstone schlechthin – dem Grand Prismatic. Wenn man den Trail dort abläuft, sieht man leider nicht so viel. Mann erkennt zwar dass der Nebel farbig ist, aber mehr auch nicht wirklich.
DSC_0446Fandet Ihr das gut? Dann wartet mal ab. Wirklich beeindruckend oder besser unbeschreiblich ist der Blick von oben. Ich bin ehrlich gesagt noch immer total mitgerissen von dem Anblick. Das war eines der beeindruckensten Dinge am Park. Ich kann gar nicht erklären wieso, aber ich bin total gefangen. Vielleicht liegt es auch daran, daß man nach einer Wanderung von 2 km nochmal ca. 200 Meter den Berg hoch klettern muss, bevor man das zu sehen bekommt
DSC_0475DSC_0491IMG_5913IMG_5910DSC_0496Nach dem ist jeder Geysir jeder Pool noch schön, aber an das wow kommt er nicht ran.
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Wir fahren zum Old Faithfull, wo wir heute nach auch in einer Cabin im Park übernachten und finden unseren bisher letzten Bären
IMG_6025DSC_0764Nach dem eher bescheidenen Abendessen laufen wir noch eine Runde durch das Areal. Wir schauen uns das Old Faithfull Inn, das größte Blockhaus der Welt von innen an
IMG_5993IMG_6004Der Old Faithfull Geysier ist der zuverlässigste Geysir und bricht ca. alle 70 Minuten aus. Mittlerweile steht ein Ausbruch wieder kurz bevor. Wir gesellen uns zu den Wartenden
DSC_0697und warten auf den Ausbruch, welcher auch eine Minute nach der vorhergesagten Zeit beginnt.
DSC_0730DSC_0741Ich habe mir das beeindruckender und mit mehr Getöse vorgestellt. Der Ausbruch verläuft eher still und leise. Nachdem der Spuk vorbei ist, beenden wir den Tag und ziehen uns in die Cabin zurück
Cherry Coke zero und Blog
– Bernd –

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Auge in Auge mit dem Grizzly

Der Jet lag ist so langsam verflogen und man könnte länger schlafen…nicht jedoch wenn man Tiere im Yellowstone beobachten will. In der Dämmerung hat der Park ein besonderes Flair und die Chance auf Tiersichtungen  sei wohl besonders hoch. Was Bären angeht, kann sie wohl kaum höher sein bei uns. Nichts desto trotz geht es um fünf Uhr morgens los.

Das Cafe hat da natürlich noch nicht offen, also geht es ohne Kaffee und
Frühstück, dafür mit Bärenspray bewaffnet los
IMG_5641Was haben wir den bisher noch nicht gehabt? Ein Elch zum Beispiel – wäre hiermit mit Nummer eins und zwei erledigt
IMG_5642DSC_0009Elche scheinen Frühaufsteher zu sein und die nächsten beiden lassen auch nicht lange auf sich warten
DSC_0018Die Sonne geht langsam auf und im Lamar Valley sind die Büffel unterwegs
DSC_0025Auf dem Viewpoint des Lamar Valley versammeln sich die Leute und warten auf das Bild schlechthin.
DSC_0027Von der sich bietenden Kullisse macht jedoch keiner ein Bild. Ich denke sie warten auf was größeres
DSC_0030DSC_0035Da es uns zu doof ist an dem Viewpoint stundenlang zu warten, bis eventuell mal ein Bär oder etwas in der Art vorbei kommt, fahren wir weiter in Richtung West Yellowstone wo wir einen Abstecher zum frühstücken machen wollen.

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Bären, Stiere und Geysiere

Gestern war es in Cody richtig bewölkt und es sah nach Regen aus. Da wir keine Regenjacken mit Mützen dabei hatten, haben wir uns von einem „2 für 35$“, billiger kommen wir nicht mehr ran, zu einem Kauf verleiden lassen.Einen Laden weiter gab es dann „2 für 20$“. Und wir waren jeder um zwei Regenjacken reicher.
Der Blick aus dem Fenster, sieht nicht danach aus, als sollten wir diese heute brauchen. Gegen solches Wetter haben wir aber sicher nichts einzuwenden

DSC_0008Frühstück gibt es heute im Silver Gate Lodge Cabin Cafe, in welchem wir auch gestern zu Abend gegessen haben und da es die einzige Essmöglichkeit in Silver Gate ist, fällt die Entscheidung auch recht leicht.

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Bär, Bär, Bär, Bär und Bär

Wir brechen wie immer zeitig auf. Noch schnell ein paar Bobbl-Bilder gemacht, damit niemand sagen kann, wir waren nicht da und die Bilder könnten auch aus dem Internet sein

IMG_5193IMG_5195IMG_5194In einem anderen Reiseberichtblog habe ich Bilder von dem Old Trail Town in Cody gesehen. Da wir gestern keine Zeit und Lust mehr hatten und dies auf der Strecke nach Yellowstone liegt, statten wir diesem einen Besuch ab. Eintritt kostet 8$/Person, die sich auch wirklich lohnen. Es ist eine nachgebaute alte Westernstadt, wie wir es ein wenig von dem historischen Zenturm Codys erwartet hatten
DSC_0007DSC_0008IMG_5248IMG_5247Man kann sogar in die ein oder andere Hütte hinein und sich umsehen und bekommt so einen tollen Eindruck wie die Leute früher gewohnt haben
IMG_5215Auch Schulen und Kaufhäuser sind nachgebildet
IMG_5223IMG_5226ebenso wie Gedenkstätten für uns unbekannte Personen
IMG_5236Einen weiteren jedoch kürzeren Zwischenstopp legen wir beim Buffalo Bill Staudamm ein.
DSC_0060IMG_5295Bei der Fahrt durch den Buffalo Bill State Park entdecken wir einen schönen Picknick platz, der zum verspeisen der morgendlichen Donuts einlädt
IMG_5297DSC_0075Bereits vor dem Yellowstone National Park begegnen wir dem ersten Büffel an der Straße
DSC_0107Endlich angekommen geht es  rein in den ältesten Nationalpark
DSC_0117Der Park ist wirklich unglaublich genial und einfach unbeschreiblich. Die Landschaft, die Tiere einfach alles zieht einem in den Bann. Mal ein paar Bilder für den ersten Eindruck
DSC_0153DSC_0147DSC_0148Es dauert auch nicht lange bis wir unseren ersten Bären und gleich einen Grizzly, zu sehen bekommen.
DSC_0158Wir beobachten ihn, wie er nach irgendwas gräbt, es fängt und sich dann auch schmecken lässt
DSC_0161DSC_0163DSC_0175Mehr Bilder und Größer gibt es, wenn das Fotobuch fertig ist, gerne in Verbindung mit einem Kaffee oder Abendessen. Voranmeldungen erwünscht 🙂
DSC_0183Büffel begegnen uns derart viele und so nah, daß wir sie irgendwann auch nicht mehr fotografieren
DSC_0194Wir machen uns, über das Visitor Center, bei dem wir uns mit Bärenspray eindecken auf den Weg nach Silver Gate, wo wir für die nächsten drei Nächte eine Hütte gemietet haben. Selbstverständlich stoppen wir das ein oder andere mal, eher mehr als weniger
DSC_0212Auch wenn es so wirkt, ist es keine Fototapette
DSC_0217DSC_0218Auf der einen Straßenseite ein Wolf…okay könnte und wird vermutlich auch ein Kojote sein, aber Wolf klingt besser oder nicht?
DSC_0232und gegenüber Bär Nummer 2, diesesmal ein Schwarzbär ein bisschen weiter weg, aber bei der gleichen Beschäftigung
DSC_0237Mit Bärenspray und Bärenglocke bewaffnet, wagen wir ganz mutig unsere erste kleine Wanderung von einem Parkplatz runter zu einem Bach
DSC_0253DSC_0259DSC_0269Wir laufen den Mud Vulcano Trail und stellen fest, daß die heißen Quellen nicht lecker nach faulen Eier stinken
DSC_0331DSC_0337DSC_0358was aber nicht alle stört, denn diese zwei Büffel liegen mit auf dem Trail
DSC_0309DSC_0310es geht durch das Hayden Valley
DSC_0370wo wir den nächsten Bären zu Gesicht bekommen
DSC_0380Der Dunraven Pass liegt auf ca. 2700 Meter und ist seit heute für den Verkehr frei gegeben. Schnee hat es noch ein wenig am Rand
DSC_0389Darf ich vorstellen, Bär Nummer 4
DSC_0397Es soll Leute geben, die sehen im Yellowstone keinen Bären, wir kommen am ersten Tag auf fünf. Wenn auch der letzte etwas versteckt ist
DSC_0434Durch das Lamar Valley, welches neben dem Hayden Valley für die Tiersichtungen bekannt ist, geht es vorbei an Büffeln mit Babys
DSC_0444Gegen späten Nachmittag erreichen wir so gegen 18.00 Uhr die Silver Gate Lodge, wo wir uns die Pine Edge Cabin 2 gemietet haben.
Wir erhalten von Henry dem Besitzer, einen vom ihm verfassten kleinen Ratgeber mit Insider Tipps zum Yellowstone und den Schlüssel für unsere Cabin
IMG_5447auch von innen ist die Cabin total urig und toll, passend zum Park
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Cherry Coke, Blog und Ende

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Happy Birthday in den USA

Ich liebe es meinen Geburtstag in den USA zu verbringen. 2012 war es in San Francisco noch eine Spur genialer. Dieses Jahr ist es keine Metropole, Hauptsache USA.

Während Alex den Koffer abreise fertig macht, kämpfe ich mich durch die Flut an Glückwunschmails und Faceboook-Gratulationen. Danke Euch nochmals herzlich.
IMG_5123Das Wetter hat sich geändert und zeigt sich von seiner schönen Seite und die Bighorn – Mountains runden das Panorma ab
DSC_0002Zuerst gilt es die Vorräte wieder aufzufüllen und bei Starbucks einen Kaffee der seinem Namen auch gerecht wird zu trinken.
Unser Navi führt uns durch ein typisches Wohngebiet

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Präsidenten im Nebel

Der morgendliche Anruf bei united.com bringt endlich ein Ergebnis, nur leider kein positives. Der Koffer ist verloren und ich soll so ein Formular ausfüllen, was alles drin war. Dies werde ich erst in Deutschland machen. Die werden sich wundern, was alles in so einem Koffer drin sein kann. Ich darf nochmal für 125$ persönliche Dinge kaufen und mir das übliche es tut uns leid blabla anhören.

Nach dem Frühstück und auschecken sind wir abfahrtsbereit

IMG_5037Heute morgen beim Frühstück, läuft wie in den USA so üblich, nebenher irgendein Nachrichtenkanal und berichtet über Tornadowarnungen für Colorado und South Dakota. Alles Staaten durch die wir die letzten Tage druch gefahren sind. In Denver ist der Flughafen geschlossen, weil es so gehagelt hat, das das Eis zentimeterdick auf der Straße stand.

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Auch mit 35 ist alles super in USA

Wieder mal in den USA ein Jahr älter geworden. Auch im neuen Lebensjahr ist alles gut hier. Eure zahlreichen Glückwünsche haben mir heute morgen eine große Freude gemacht – danke dafür

Wir sind in Cody im Irma Hotel eingecheckt. Die Internetverbindung ist hier wie im alten Westen, unglaublich schlecht. Deshalb wird es heute keinen weiteren Blogeintrag geben. Nicht das ihr Euch Sorgen macht.

Die nächsten drei Tage kann es sein, daß wir nicht online kommen. Wir sind da im Yellowstone National Park unterwegs, keine Ahnung ob wir in unserer Cabin WiFi haben…

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Durch die Wand ins schlechte Land

Der morgendliche Anruf bei united ergibt nicht’s neues. Deutsche Beleidigungen versteht er nicht und auf englische reagiert er schön unterwürfig und entschuldigt sich. Ich sage er soll sich die wo hin schmieren und mir sagen was ich nun tun soll. Ergebnis des Anrufs, ich habe Frust abgebaut, bin ein paar englische Beleidigungen los geworden und darf nun für weitere 150,-$ Sachen kaufen.

Das sind nun in Summe 250,-$ und entspricht in etwa dem einen paar Laufschuhe was in dem Koffer war. Ja Jens, meine Newton Gravity sind nun weg und ich brauche wohl demnächst neue. Des einen Freud, des anderen Leid.

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Büffel, Esel und Granitköpfe

Der morgendliche Anruf bei United wegen dem Koffer liefert selbstverständlich keine neuen Erkenntnisse.
Die Adresse der neuen Unterkunft mitgeteilt und zum motelüblichen Frühstück. Wir packen unseren einzigen Koffer, ja ein wenig jammern muss erlaubt sein,
ins Auto und checken schnell aus. Wobei auschecken für den Vorgang in den Motels schon fast übertrieben ist. Man geht zur Lobby, gibt den Schlüssel ab und das war es.

Da die gestrigen 365 Meilen den Tank ganz schön geschröpft haben, ist erst mal tanken angesagt. Im Gegensatz zum ersten Tanken in den USA 2012, dieses mal alles easy, wir
kennen uns da ja mittlerweile aus. Kreditkarte durchziehen, Schlauch entnehmen und Hebel umlegen und schon füllt der Sprit den Tank. Die Gallone kostet uns 3,58$

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„20 Wagen westwärts“ meets „Jeeper’s Creeper’s“

Nach dem Aufwachen prüfe ich online den Status meines Koffers. Kein update drin, vielleicht einfach nicht aktuell. Also gehe ich, voller Hoffnung mein Gepäck in Empfang nehmen zu können, an die Rezeption. Kein Koffer da, na toll also wieder hoch aufs Zimmer und bei United Airlines angerufen.

Nachdem ich dem Gegenüber meine Fall Nummer gebe, will er wissen, was für eine Marke der Koffer sei. Klingt ja nicht schlecht denke ich, vielleicht haben sie ihn ja gefunden. Ne nichts da meint er, tut ihm leid. Klasse, noch ruhig frage ich ihn, was jetzt passiert. Der Koffer ist wohl noch immer in Chicago getracked und wird dann irgendwann nach Denver geliefert. Ich erkläre ihm, daß ich jetzt dann Denver verlassen werde und heute Nacht, für eine Nacht, in Hot Springs bin. Was der nächste Flughafen sei will er wissen. Klasse ein Quizshow – ich erkläre ihm, daß ich kein Amerikaner bin und es mir auch egal sei. Das solle er als Amerikaner bitte wissen, oder ihn Erfahrung bringen.

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